Sun Reisestudio GmbH

 MSC Fantasia-Kreuzfahrt vom 30.Mai bis 6.Juni 2010


Die Kreuzfahrt „Wolnzach sticht in See“ wurde im Herbst 2009 von Frau Brückner vom Reisebüro TUI TRAVEL Star in Wolnzach ausgeschrieben und beworben. Die Resonanz auf diese Kreuzfahrt war groß. Schließlich fanden sich die Teilnehmer – nicht nur aus Wolnzach – zu einem Info-Abend im Bürgerbräu in Wolnzach zusammen, wo die Reise nochmals vorgestellt wurde und Reinhard Zink über die Landspaziergänge informierte. Am Samstag, den 29.Mai ist es dann endlich so weit. Pünktlich um 13.00 Uhr startet der für MSC fahrende Doppeldecker von Ideal -Tours aus Sachsen vom Hopfenmuseum in Wolnzach zur Zwischenübernachtung nach Verona. Die meisten bevorzugen das Büffet des Hotels „Antares“ zum Abendessen. Weiterfahrt nach dem Frühstück am Sonntag, 30.Mai zum Hafen in Genua.


Sonntag, 30.Mai    Willkommen an Bord der MSC Fantasia    Genua


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Die fruchtbare Po-Ebene mit ihren weiten Obst- und Getreidefeldern entlang geht es an Brescia vorbei durch die bergige und schluchtenreiche Landschaft Liguriens– die Autobahn weist viele Tunnel und Brückenbauwerke auf - Richtung Genua, der Stadt wo 1451 Christoph Kolumbus geboren wurde. Stressfrei und ausgeruht – um die Koffer brauchen wir uns nicht zu kümmern – betreten wir nach Erledigung aller Formalitäten wie Kreditkarteneinlese und Aushändigung des Bordpasses, der zugleich Kabinenschlüssel und bargeldloses Zahlungsmittel ist, gegen 11.30 unsere schwimmende Stadt, die für die nächsten 7 Tage Lebens- und Wohnraum sein sollte. Das Mittagessen in Form eines Büffets lassen wir uns alle gut schmecken. Vom Fisch über Grillspezialitäten, Pizzas und Pastas, Salate und Desserts aller Art – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Um 16.00 wird von Herrn Zink der erste Landspaziergang anberaumt. Treffpunkt: Bar delle Fontane , 14.Deck. Jung und Alt treffen sich pünktlich um 14.00 und dann geht es los in die Altstadt Genuas, die sich an den Hängen des Küstengebirges im Laufe der Jahrhunderte ausbreitete. Genua hat etwa 680 000 Einwohner. Zunächst geht es den Hafen entlang, wo uns afrikanische Straßenverkäufer „echte“ Gucci- Taschen andrehen wollen und am Aquarium vorbei zur Kathedrale San Lorenzo, an der man 400 Jahre baute, bis sie um 1600 eingeweiht wurde und von romanischen , gotischen und barocken Bauelementen geprägt ist. Neben dem Dom der Palazzo Ducale und der Platz San Matteo mit seinen fünf mittelalterlichen Palästen. Durch enge Gassen lassen wir uns dann wieder zurück zum Schiff treiben. Um 17.00 legt dann der riesige Koloss ab– nicht ohne dass wir uns mit Schwimmwesten behängt einer vorgeschriebenen Seenotrettungsübung unterziehen mussten.

Um 18.15 trifft sich dann die gesamte Gruppe an der Bar delle Fontane, wo nun auch die Selbstfahrer hinzu kommen. Um 19.00 Abendessen im Restaurant „Red Velvet“, wo für die gesamte Gruppe reserviert ist. Das ist auch an den anderen Tagen so. Man kann entweder ein Menü wählen oder ganz individuell seine Vorspeise, Salate, Pasta, Hauptspeise und Dessert bestellen. Die perfekten Ober - meist aus Indonesien – bemühen sich jeden Wunsch zu erfüllen. Selbst wenn das Garnelenhauptgericht für manch einen zuwenig ist, kann man sich noch ein deftiges amerikanisches Steak zusätzlich bestellen. Rotwein und Bier fließen reichlich – man hat ja eine Flatrate für die Getränke. Nach dem Abendessen geht es dann entweder auf die Kabine, in eine der vielen Bars, ins Casino oder auf die oberen Decks, wo man einen herrlichen Sonnenuntergang über dem Mittelmeer miterleben kann. Mit etwa 21 Knoten/Stunde (1 kn = ca.1,85 km) nimmt die Fantasia nun während der Nacht Kurs auf die 333 Seemeilen entfernte Stadt Neapel.


Montag, 31.Mai    Neapel

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Das Frühstück kann man entweder als Büffet auf Deck 14 einnehmen oder sich im wesentlich ruhigerem Restaurant Red Velvet auf Deck 6 bedienen lassen. Da gibt es einen zuständigen Ober für Kaffee, einen für Säfte, einen für Gebäck und einen, der Omelettes oder Käse und Wurst bringt.

Am Vormittag kann man von Deck 14 oder 15 aus - in frischer Brise - schon die Küste sehen und auch einige bewohnte Inseln. Bei angenehmen Sommertemperaturen, aber leichter Bewölkung, legt das Schiff pünktlich um 11.30 an. Nach dem Mittagessen – wo auch immer es eingenommen wird (und diverse Angebote dazu gibt es ja) – ist um 14.00 ein Landgang nach Neapel hinein angesagt. Einige Familien lassen es sich natürlich nicht nehmen eine Busfahrt nach Pompeji zu buchen.
Die Stadt wurde 79 n.Chr. vom Vulkan verschüttet und gleichzeitig durch die flüssige Lava aus dem Erdinneren „konserviert“. Erst im 18.Jht. begann seine zweite Geschichte, als Archäologen damit anfingen, die Stadt wieder auszugraben. Sie ist eine der am besten erhaltenen antiken Städte.

Da die „Fantasia“ sozusagen im Angesicht der Altstadt anlegt, ist es kein Problem, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu bestaunen. Die mächtige Trutzburg „Castel Nuevo“ aus dem 15.Jht. wird linker Hand liegen gelassen, bevor es zum „Palazzo Reale“ geht, dem ehemaligen Königspalast. Von dem für den Verkehr gesperrten weiträumigen Vorplatz hat man einen tollen Blick auf die 170 m lange Frontseite mit seinen acht Statuen, die ehemalige Herrscher der Stadt darstellen. Gegenüber die aus dem 19.Jht. stammende Kirche San Francesco di Paola, deren Rundbau von einer Kuppel gekrönt ist. Gleich am Anfang der Geschäftsstraße Via Toledo stoßen wir auf die Galeria Umberto mit seiner 60 m hohen Kuppel aus Guss und Glas. Ein schönes Stück marschiert die Gruppe noch auf dieser sehr belebten Straße, die mit seinen engen Seitengassen interessante Einblicke in das Leben der Neapolitaner gibt. Wäsche auf den Balkonen, kleine Kneipen und Cafes – das „bella Napoli“ bleibt uns aber auch nach dem Spaziergang durch die Altstadt mit der eigenartigen Quader-Fassade der Kirche Jesu Nuevo und der Klosterkirche Santa Chiara verborgen. Zuerst ist es nur ein bisschen Nieselregen und dann ein heftiger Schauer, der einige von uns auf dem Weg zum Schiff mehr oder weniger richtig nass werden lässt. Ein kleines Grüppchen rettet sich aber in ein Bistro, wo man bei Capuccino (ganz unitalienisch um diese Uhrzeit) dem Regenschauer – dem einzigen auf der Reise – entgeht.

Um 19.00 Uhr verlassen wir Neapel Richtung Palermo. 170 Seemeilen liegen vor uns. Während des Abendessens passieren wir die Insel Capri auf ca.3,5 km Entfernung. Im Theater wird Ravels „Bolero“ aufgeführt. Faszinierende Akrobatik begleitet die Musik. Die Jugend hat mittlerweile die Disco auf Deck 16 entdeckt. Ob Karaoke oder Tanz, in der Liquid Disco sind die Jugendlichen unter sich.


Dienstag,1.Juni    Palermo

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Gegen 8.00 legt heute unsere schwimmende Stadt direkt im alten Hafen an. Wer das Anlegemanöver beobachtet ist schon beeindruckt, wie sicher und zielgenau das 330 m lange, 59 m hohe und 35 m breite Schiff an der Kaimauer „einparkt“. Kaum sind die Taue fest- gezurrt, rollen Sattelzüge an, Nachschub wird geladen z.B. ein ganzer Container voll Gurken, zig Paletten nur Spargel. Der Versorgung so vieler Menschen und Personals muss gesorgt werden. Schon um 10.00 Uhr trifft man sich zu einem Spaziergang, der sich allerdings etwas in die Länge zieht, länger als geplant. Verkehr und Geräuschkulisse extrem. Dennoch können die wichtigsten Sehenswürdigkeiten bewundert werden. Zuerst die berühmte Oper „Teatro Massimo“ an der Piazza Verdi, erbaut im klassizistischen Stil. Als Höhepunkt erweist sich zweifellos die im gotischen Stil erbaute Kathedrale mit seinem mächtigen Hauptportal. Nicht nur zum Abkühlen und Rasten betreten wir das Innere der Kirche. Viele prunkvolle Sarkophage und Grabdenkmäler berühmter Kaiser und Könige gibt es da zu sehen. Keine 300 m von der Kathedrale entfernt noch ein Blick auf den Normannenpalast. Der ehemalige Königspalast beherbergt heute das Parlament von Sizilien. Von dort aus marschiert man oder fährt dann mit dem Taxi die gut 2 km lange Vittorio Emanuele zurück zur „Fantasia“. Im Hafen liegen noch weitere Kreuzfahrtschiffe, nämlich die Costa und eine Aida. Der Nachmittag gehört der Erholung am Pool, am Balkon der Kabine oder man zieht ein Nickerchen in der Kabine vor. Nach dem gemeinsamen Abendessen ist die Palette von Events – man hat die Qual der Wahl: Varieté im Theater, Tanzen mit Rock`n Roll Unterricht oder Musik der 60-er Jahre. Immer wieder wird man neu überrascht von dem großartigen Angebot auf dem Schiff.

Um 17.30 verlässt die MSC Fantasia Palermo in Richtung Afrika. 183 Seemeilen bis Tunis.


Mittwoch, 2.Juni    Tunis

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Der Hafen von Tunis liegt etwa 18 km vor der Stadt und heißt „La Goulette“. Mit fünf Großraumtaxen geht es schon gegen 8.30 zur Medina, der Altstadt der Stadt Tunis. An der Zufahrt zum Haupttor geht alles drunter und drüber, dennoch trifft sich die Gruppe komplett, so dass wir in die Souks und Bazare eintauchen können. Die Gassen sind gesäumt von Händlern und Verkaufsständen und alles ist erstaunlich sauber. Die Händler sind weniger aufdringlich als erwartet. Nicht umsonst ist diese Altstadt zum Weltkulturerbe ernannt worden. Wir erleben den Gewürz- und Parfümmarkt, den Souk für Stoffe, Kopfbedeckungen und Kleider und Leder oder den Souk für Handarbeiten aus Keramik und Metall. Beim Kauf ist Feilschen angesagt und sogar unsere Jugend hat da erfolgreich mitgemischt. Aber nicht nur die Touristen bummeln hier durch, die Medina ist auch Treffpunkt und Einkaufszentrum der Einheimischen. Danach besuchen wir noch die Große Moschee ( auch Ölbaum-Moschee genannt) , die zweitgrößte Tunesiens, die sich in der Mitte der Medina befindet. Leider können wir nur den Innenhof besichtigen, da die Gebetsräume für Touristen gesperrt sind. Insgesamt gibt es in der Altstadt 9 Moscheen. In kleinen Grüppchen wird die Medina dann weiter erkundet und das eine oder andere Schnäppchen erstanden und Gott sei Dank, alle treffen sich wieder am vereinbarten Ort zum richtigen Zeitpunkt, um mit den auf uns wartenden Taxen wieder zurück zu fahren. Euros sind übrigens ein gern gesehenes Zahlungsmittel.

Einige unserer Gruppe buchen einen Ausflug in das historische Karthago, wo man noch Überreste von z.B. Zisternen und vom Amphitheater aus der punischen und römischen Zeit sehen kann. Mancher ist enttäuscht, weil es wirklich nicht mehr viel zu sehen gibt.

Ablegen von Tunis um 13.30 h. 424 Seemeilen bis Palma de Mallorca.
Am Nachmittag war „ Relaxen“ angesagt. Am Abend nutzen wir wieder das vielfältige Entertainmentangebot des Schiffes. Außerdem erwartet Kapitän Ponti alle Gäste mit Handschlag auf Deck 7.


Donnerstag, 3.Juni    Palma de Mallorca

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Am Vormittag ist wieder Müßiggang angesagt, denn erst gegen 14.00 Uhr erreichen wir Palma de Mallorca. Gegen 16.00 macht sich eine ansehnliche Gruppe auf den Weg zum ehemaligen Königspalast aus dem 18.Jht. und zur Kathedrale „La Seu“, die gleichzeitig das Wahrzeichen der 380 000 Einwohner zählenden Stadt ist. Um 1600 wurde die riesige Kirche vollendet. Die mächtigen Stützpfeiler prägen die gotische Außenfassade der Kirche, die auf einer Anhöhe, direkt dem Meer zugewandt schon von weitem zu sehen ist. Im Inneren hat der berühmte Baumeister Antoni Gaudi um 1900 noch ein paar Veränderungen zur Moderne hin vorgenommen. Beeindruckend aber auch die vielen barockisierten Seitenaltäre.

Nach der Besichtigung der Kirche löst sich die Gruppe auf, um entweder weiter durch die saubere Altstadt zu bummeln oder das Arabische Bad zu besichtigen, dem einzigen Überbleibsel aus der maurischen Zeit. Nach dem Abendessen dann nochmals ein Ausflug zur Altstadt, wo sich die Gassen und Straßen langsam füllen und die Touristen den vielen Kneipen und Restaurants zuströmen. Die untergehende Sonne bewirkt bei unserem Bummel eine angenehme und beruhigende Atmosphäre, die Kathedrale ist hell erleuchtet und an manchen Gebäuden werden filigrane Bauelemente sichtbar, die man so nicht erwartet hätte. Der Blick auf den Hafen und die beleuchteten Konturen der MSC Fantasia sorgen für eine romantische Stimmung.

Die etwa zehnköpfige Gruppe genießt dann einen Cocktail in der Bar Albaco, einem stilvoll mit Teppichen und Bildern und kostbarem Mobiliar ausgestattetem Restaurant. Rechtzeitig vor dem Ablegen finden sich dann wieder alle an Bord ein. Auch eine Gruppe Jugendlicher, die es sich nicht nehmen ließ sich an den Strand chauffieren zu lassen, um dem berühmt berüchtigten „Ballermann“ einen Besuch abzustatten. Die Zeiten allerdings, wo aus Eimern Bier und Wein getrunken wurde sind allerdings vorbei.
Kurz nach Mitternacht legt die MSC Fantasia Richtung Barcelona ab. 128 Seemeilen stehen uns bevor.


Freitag, 4.Juni    Barcelona

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Bei herrlichem Wetter erreichen wir gegen 9.00 Uhr Barcelona, mit ca.1,7 Millionen Einwohnern zweitgrößte Stadt Spaniens. Leider legen wir nicht am alten Hafen an, der ist nur für etwas kleinere Cruiser geeignet. Deshalb fahren wir zuerst einmal mit Taxen zur U-Bahn- Station Paral-el. Herr Zink, der etwas verspätet mit dem letzten Taxi wegkommt, trifft nur auf einen Teil der gesamten Gruppe. Wie vom Erdboden verschluckt scheint der Rest zu sein. Erleichterung aber dann an der Sagrada Familia, wo man sich wieder findet. Die einen erreichen den Zielort mit der U-Bahn wie vorgesehen, der Rest mit dem Taxi. Das Wahrzeichen Barcelonas entwarf der Architekt und Baumeister Antoni Gaudi. Es wurde 1882 begonnen, aber noch heute baut man daran. 18 Türme soll die Kirche einmal haben, der höchste soll einmal ca.170 m hoch und damit der höchste Kirchturm der Welt werden. Aber wann wird das sein? Die filigranen farbigen Spitzen der Türme sind mit einem goldenen Kreuz verziert. Arbeiter hängen an langen Seilen und bearbeiten Teile der Fassade, wo kein Gerüst mehr steht. Im Inneren der Kirche wird eifrig gewerkelt, auch ein Kran befindet sich im Kirchenschiff. Ein imposantes Gebäude, das zu Recht täglich von Tausenden von Besuchern frequentiert wird, speziell dann, wenn ein paar Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig im Hafen sind. Mit U-Bahn geht es dann geschlossen zur Altstadt, wo die alte Kathedrale aus dem 16.Jht. erstes Ziel ist. Nicht weit davon entfernt der alte Königspalast, wo 1493 Kolumbus von König Fernando und Königin Isabel nach seiner Rückkehr aus Amerika empfangen wurde. Wir bummeln an der Plaza Real vorbei, einem quadratischen Platz, eingerahmt von klassizistischen Arkadenhäusern. Unter Palmen und alten Laternen kann man hier in den vielen Bars und Restaurants verschnaufen. Zum Schluss geht es noch auf die „Rambla“, die berühmteste und belebteste Straße Barcelonas. Alleine die Menschenmassen machen ein Durchkommen oft schwierig. Gaukler, Pantomimen, Musikgruppen und Artisten in Gruppen oder einzeln beleben das Ganze. Wer noch nicht genug hat, bummelt durch die Markthalle La Boqueria. Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, Käse und Schinken in schier endloser Auswahl werden hier präsentiert. Einige von uns fahren noch mit der Seilbahn auf den Montjuic. Die männliche Jugend ist natürlich unterwegs, um das Stadion „Nuevo Camp“ des FC Barcelona zu sehen. Zurück auf der MSC ist dann wieder Sonnenbaden an einem der vielen Pools angesagt. Nach dem Abendessen werden Opern und Operettenarien im Theater angeboten. Einige riskieren auch einige Euros am Roulettetisch im Casino.

Auslaufen in Barcelona gegen 18.00 Uhr Richtung Marseille : 190 Seemeilen


Samstag, 5.Juni    Marseille

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Schon während des Frühstücks legen wir im Industriehafen von Marseille an (ca 850 000 Einwohner). Nach Italien, Tunesien, Spanien nun Frankreich, der vierte Staat unserer Kreuzfahrt. Schon lange hängt dieser Stadt kein negativer Touch mehr an. Seit Jahren erweist sich die Hauptstadt der Provence als Touristenmagnet.

Mit dem Taxi geht es zunächst zur Cathédrale de la Major, am alten Hafen gelegen. Sie wurde im 19.Jht. erbaut, weithin sichtbar, um den ankommenden Schiffen zu zeigen, dass hier das Christentum die Oberhand hat. Von außen wirkt sie gigantisch. Nur ein kurzer Fußmarsch ist es bis zum alten Hafen, an deren Pier sich ein Straßenmarkt angesiedelt hat. Vom Anglerzubehör und diversem Ramsch findet sich so manches Schnäppchen. Wir erreichen schließlich ein Touristenzüglein, das uns auf die auf einer Anhöhe von 160 m Höhe liegenden Wallfahrtskirche Notre Dame de la Garde bringt. Die faszinierende Kirche, 1864 erbaut, ist auch Wahrzeichen der Stadt. Eine vergoldete Madonna ziert den 60 m hohen Turm. Von der Anhöhe aus hat man einen traumhaften Blick auf die gesamte Stadt, den alten Hafen und die Meeresbucht mit ihren Inseln, unter anderem auch auf das Chateau d`If, wo angeblich der Graf von Monte Christo in Gefangenschaft gehalten worden war.

Nach der Rückfahrt zum alten Hafen, der von zwei alten Forts gesäumt ist, sind zwei Bereiche noch im Visier der Besucher: Einmal die Altstadt mit seinen Gassen und am Berg gelegenen alten Häusern und zweitens ein Ableger des berühmten Kaufhauses „ Galérie Lafayette“. Der Nachmittag bietet sich bei sagenhaften 30°C wieder zum Sonnenbaden und Relaxen an.

Ja - und nach dem Abendessen ist Kofferpacken angesagt, sie sollen bis Mitternacht auf dem Gang stehen, damit sie rechtzeitig abtransportiert werden können. Die Bars werden nochmals ausgiebig besucht, die Jugend, so hat man gehört, hat sich bis lange nach Mitternacht in der Disco vergnügt.

Letztes In-See–stechen gegen 19.00 Uhr. Ziel nach 205 Seemeilen: Genua.


Sonntag, 6.Juni    Auschecken und Heimreise


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Noch mal kräftig gefrühstückt und dann warten wir im Theater bis unsere Gruppe aufgerufen wird . Hellblau 2 ist unser Codewort, dann begeben wir uns zum Schiffsausgang, holen unsere Koffer und warten und warten. Endlich gegen 11 Uhr kommt unser Bus und die Heimreise kann beginnen. Die Rückfahrt geht diesmal über die Schweiz. Zunächst fahren wir entlang tiefer Täler, über gewagte Brückenbauwerke bis wir die Region um Mailand erreichen, wo sich fruchtbare weite Felder mit Getreide- und sogar Reisanbau zeigen. Danach fahren wir über Chiasso, Lugano, Bellinzona durch die Schweizer Alpen, durchfahren den San Bernadino Tunnel, der auf 1600m Höhe liegt, und erreichen nach St. Margarethen und Liechtenstein den Pfändertunnel in Österreich und kommen dann wieder nach Deutschland zurück. Nach Augsburg und München, wo ein paar Gäste aussteigen, erreichen wir wohlbehalten Wolnzach gegen 22.30h.

Eine erlebnisreiche Kreuzfahrt mit vielen Eindrücken ist zu Ende.

Das Gelingen einer Reise hängt nicht zuletzt von einer homogenen, disziplinierten und geselligen Teilnehmergruppe ab, denen Reiseveranstalter und Reisebegleitung hier ausdrücklich danken wollen.

Danke und Auf Wiedersehen!!!
Familie Brückner vom Reisebüro TUI TRAVEL Star
Reinhard Zink
 

TUI TRAVELStar Sun Reisestudio GmbH
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